Schamanen Totems



Schon seit jeher sind Totems die Markenzeichen des Schamanen. Diese Stationären Stärkungszauber waren aber genauso schon Mittelpunkt so mancher Diskussion, und zu früheren Zeiten waren sie in Schlachtzügen meist das Ausschlaggebende Argument für die Zusammenstellung von Gruppen, da die Totems nur ihre eigene Gruppe gestärkt hatten. Dies ist auch gleich die auffälligste Änderung in Wrath of the Lich King: nahezu sämtliche Totems wirken nun auf den gesamten Schlachtzug, und nicht mehr nur auf die eigene Gruppe. Die Ausnahmen stellen Heil- und Manastrom sowie Manaflut, Erdstoß und Erdungstotem dar. Einige andere Totems wurden verändert oder auch zusammengefasst. So gab es in Burning Crusade immer wieder die Diskussion, ob der Schamane in einer Nahkampfgruppe nun ein Windzorn- oder ein Beweglichkeitstotem stellen soll, da beides Lufttotems sind, und von jedem Element ja nur eines gestellt werden kann. Das Thema hat sich nun erledigt, da der Beweglichkeitsbonus nun mit in das Erdstärketotem integriert wurde. Auch Heil- und Manastrom werden mit Patch 3.1 in einem Totem vereint.
Das Totem der Flammenzunge wurde komplett überarbeitet und bietet nun einen Bonus auf die Zaubermacht. Somit gibt es endlich auch ein interessantes Feuertotem, das bisher ja von Heilern und Verstärkern eher nicht genutzt wurde. Das Windtotem, was bisher diesen Zaubermacht Bonus mit sich gebracht hat, liefert hingegen nun einen Bonus auf das Zaubertempo.
Aus ähnlichen Gründen wurde auch das Totem der Erdhaut verändert, und gewährt nun einen Rüstungsbonus, ähnlich der Aura der Hingabe des Paladins. Ein kleines Upgrade haben auch die Feuertotems bekommen, die Flächenschaden verursachen: ihr Schaden wurde deutlich erhöht, und sie erregen nicht mehr so leicht den Zorn der Gegner, die sie in der Vergangenheit häufig ziemlich schnell ausgeschaltet hatten.